IHK-Arbeitskreis ruft zur Beteiligung an AuToS SW-BW auf

Am 4. Mai fällt in den Donauhallen in Donaueschingen der offizielle Startschuss für das neue Automotive-Projekt „AuToS SW-BW“. Der IHK-Arbeitskreis Automotive hat die Automobilzulieferer bei seiner jüngsten Sitzung dazu aufgerufen, die Auftaktveranstaltung zu besuchen und sich an dem neuen Automotive-Netzwerk aktiv zu beteiligen.

Dr. Peter Schaumann, Vice President Digitalisierung/Enterprise Program Management Office bei Marquardt Management SE und Sprecher des Förderprojekts AuToS SW-BW: „Zusammen mit den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen gilt es, ein sichtbares Netzwerk der regionalen Automobilwirtschaft mit einer starken Stimme zu schaffen, Geschäftsmodelle zukunftsorientiert auszurichten, Mitarbeiter zu qualifizieren und Wissen zu transferieren. Ziel ist es, die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Automobil- und Technologiestandort zu entwickeln.“

Bei dem Projektstart gehe es darum, sich gegenseitig zu vernetzen. Eine Möglichkeit dafür biete künftig auch eine von der IHK initiierte Veranstaltungsreihe zu verschiedenen Themen der Transformation, die am 4. Mai veröffentlicht wird. Zudem werde das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) zusammen mit der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen (BBT) GmbH eine Strukturanalyse über die regionale Automobilwirtschaft durchführen, um den Transformations- und Qualifizierungsbedarf in der Branche abzufragen. Die Hahn-Schickard-Gesellschaft (HSG) für angewandte Forschung e.V. sowie das Innovations- und Forschungs-Centrum (IFC) der Hochschule Furtwangen wollen Unternehmen dabei unterstützen, den Technologietransfer in den Bereichen Smart Automotive und Wasserstoff voranzutreiben.

Die Kick-Off-Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich mit den Projektpartnern und Unternehmen verschiedenster Wertschöpfungsstufen zu vernetzen. Nach der Vorstellung der Projektinhalte durch AuToS-Sprecher Peter Schaumann folgen zwei Impulsvorträge von Jörg Lützner, Head Portfolio & Innovation Management bei der Continental AG sowie von Dr. Roland Welter, Senior Vice President Project Management E-Mobility von der Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG.

Abschließend diskutieren die Redner unter Moderation von Kimsy von Reischach darüber, was kleine und mittelständische Zulieferer von Branchengrößen wie Schaeffler und Continental lernen können und welche Schlussfolgerungen sich daraus für das AuToS-Netzwerk ableiten ableiten lassen. Beim Get together stellen sich die AuToS-Projektpartner vor und die Gäste erhalten die Möglichkeit, Teil des neuen Automotive-Netzwerks zu werden.

Das Förderprojekt AuToS SW-BW

Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zählt mit über 25.000 Arbeitsplätzen in der Automobilwirtschaft zu den Top100-Automobilregionen Deutschlands. Die überwiegend kleinen und mittelständischen Zulieferer sind aufgrund ihrer Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich der mechanisch gefertigten Einzelteile und der Stellung als Tier-2- oder 3-Lieferanten teilweise einem hohen Transformationsdruck ausgesetzt. Gleichzeitig lassen sich in wichtigen Zukunftsfeldern innovative Vorreiter ausmachen.

An dieser Stelle setzt die Automotive-Initiative „AuToS SW-BW“ an. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Projekt steht für „Automotive Transformation Strategy für den Südwesten Baden-Württembergs“. Die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen verfügen oftmals über nur geringe Kapazitäten für Forschung und Entwicklung und werden im Rahmen von vier Handlungsfeldern dabei unterstützt, die richtigen Netzwerk- und Kooperationspartner zu finden, ihre Geschäftsmodelle und Strategien zukunftsorientiert auszurichten, den Wissens- und Technologietransfer zu verbessern und Mitarbeitende für die Transformation zu qualifizieren.

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