AuToS-Netzwerk zu Gast bei WERMA Signaltechnik: Mit Lean Management die Transformation begleiten

„Lean-Methoden in der Produktion und im Versand helfen uns dabei, Prozesse zu verschlanken und wettbewerbsfähiger zu werden.“

Wie gestalten die Zulieferer in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg die Transformation in der Automobilwirtschaft? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe des von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg initiierten Automotive-Netzwerks AuToS SW-BW. Bei der WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG stand Ende Januar die Lean-Philosophie und das ganzheitliche Produktionssystem im Mittelpunkt. 

Die Automobilwirtschaft befindet sich mitten in der Transformation und muss unter teilweise enormen Kostendruck in innovative Technologien investieren. Mit Signalsäulen und Systemen zur Prozessoptimierung unterstützt WERMA Industrie- und Automotive-Kunden dabei, Arbeitsabläufe in der Produktion effizienter zu gestalten. Das Unternehmen mit Stammsitz in Rietheim-Weilheim beschäftigt rund 390 Mitarbeitende und ist weltweit mit sieben Niederlassungen in vielen europäischen Ländern, China und den USA vertreten.

Erich Martin, bei WERMA zuständig für die Themen Werksentwicklung und Nachhaltigkeit, schätzt den Austausch mit den regionalen Automobilzulieferern: „Auch WERMA befindet sich in der Transformation. Wir sind mit Signalgeräten groß geworden, bieten mit WeASSIST inzwischen Monitoring-Software an und machen uns Gedanken, mit welchen Lösungen wir in Zukunft die intelligente Fabrik und Industrie 4.0 greifbar machen und in die Praxis umsetzen können.“ Klaus Marquardt, Leiter der Montage bei WERMA, lässt hinter die Kulissen blicken: „Lean-Methoden in der Produktion und im Versand helfen uns dabei, Prozesse zu verschlanken und wettbewerbsfähiger zu werden. Damit jedoch derart grundlegende Veränderungen gelingen können, involviert unser Projektteam konsequent die Mitarbeitenden und schafft Akzeptanz für funktionierende Abläufe und Strukturen.“

Martin Schmidt, IHK-Projektleiter für AuToS SW-BW: „Die Zulieferer in unserem AuToS-Netzwerk sind alle mit der Herausforderung konfrontiert, in einem schwierigen Marktumfeld Antworten auf die Transformation im Automobilsektor zu finden. Deswegen setzen wir auf vielfältige Formate und bringen Geschäftsführungen und Verantwortliche aus der Produktion und Entwicklung miteinander in Kontakt. Für die erste Jahreshälfte haben wir ein umfangreiches und kostenfreies Programm mit vielfältigen Formaten und Kooperationsmöglichkeiten aufgesetzt.“

Die nächste Gelegenheit für Vertreter der regionalen Zulieferer bietet AuToS-Insight bei der VHW Metallpresswerk GmbH in Spaichingen am 22. Februar 2024. Weitere Informationen zu den Veranstaltungsinhalten und zur Anmeldung sind unter www.autos-sw-bw.de/veranstaltungen abrufbar.

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