AuToS-Netzwerk zu Gast bei Continental in Villingen-Schwenningen

Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt

Wie gestalten die Zulieferer in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg die Transformation in der Automobilwirtschaft? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe des von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg initiierten Automotive-Netzwerks AuToS SW-BW. Bei Continental Automotive standen strategische Fragestellungen und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt.

Im Werk Villingen-Schwenningen entwickelt und fertigt Continental mit rund 850 Mitarbeitenden kundenspezifisch elektronische Komponenten für Nutzfahrzeuge, die in Modellen nahezu aller Hersteller zum Einsatz kommen. Strategische Neuprojekte, hohe Kundenbedarfe wie auch das Mobilitätspaket der Europäischen Union sorgen nachhaltig für eine volle Kapazitätsauslastung. Das Mobilitätspaket beispielsweise, das in allen EU-Mitgliedstatten die Lenk- und Ruhezeiten im Güter- und Personenverkehr einheitlich regelt, erzeugt in den kommenden Jahren aufgrund neuer Regularien einen zusätzlichen Kundenbedarf an Tachographensystemen.

Hochlohn-Standort als Herausforderung

Im globalen Wettbewerb begegnet Continental den Herausforderungen eines Hochlohn-Standorts vor Ort durch die Fertigung hochkomplexer Produkte. Dr. Philipp Seemann, Leiter Industrial Engineering: „Wir sichern die Wettbewerbsfähigkeit im weltweiten Vergleich durch Qualität, Flexibilität und Innovation. Hochkomplexe Produkte, wie Tachographen Systeme, Steuergeräte, Cluster und Telematikeinheiten werden mit einer hohen Fertigungstiefe hergestellt. Somit können wir alle Entscheidungen vom Produktdesign bis hin zur Produktion an unserem Standort mitgestalten und unseren Kunden ein verlässlicher Partner sein. Ein gutes Beispiel dafür ist die Einrichtung unseres Spritzguss-Kompetenzzentrums im Jahr 2020. Strategisch setzen wir auf Chancenfelder wie Digitalisierung, Automatisierung, Telematik und Connectivity. Damit treiben wir die technologische Ausrichtung des Standorts weiter voran.“

Mit „AuToS Insight“ bietet das Automotive-Netzwerk AuToS SW-BW regelmäßig die Gelegenheit zum Wissens- und Technologietransfer. Martin Schmidt, IHK-Projektleiter für AuToS SW-BW: „Die Automobilzulieferer in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg befinden sich mitten in der Transformation und stehen unter enormem Druck. Mit dem AuToS-Netzwerk bieten wir die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmen über die strategische Ausrichtung oder neue Prozesse und Technologien innerhalb der automobilen Wertschöpfungskette auszutauschen und voneinander zu lernen.“

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am 22. Juli 2024 bei der Sitzung des IHK-Arbeitskreises Automotive, wo der chinesische Markt, Kooperationsprojekte und Fragen zur Strategieentwicklung von Automobilzulieferern im Mittelpunkt stehen. Nach der Sommerpause bietet das Automotive-Netzwerk der IHK weitere AuToS-Insights bei der Leiber Group in Emmingen-Liptingen und bei der Marquardt Gruppe in Rietheim-Weilheim sowie Workshops zum Abgleich von Fertigungskompetenzen in der Wasserstofftechnologie an. Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie im Menü unter der Rubrik Veranstaltungen.

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Die Teilnehmenden von AuToS-Insight erhalten einen Einblick hinter die Kulissen der Continental Automotive Technologies GmbH und diskutieren mit Dr. Philipp Seemann (vorne, stehend), Leiter Industrial Engineering, über strategische Fragestellungen und Möglichkeiten zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Zulieferern.

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Der IHK-Arbeitskreis Automotive möchte AuToS SW-BW zu einem führenden Automotive-Cluster im Südwesten Baden-Württembergs weiterentwickeln. Die Mitglieder verbindet das gemeinsame Interesse, den Wandel in der Automobilwirtschaft aktiv zu gestalten. In den Sitzungen geben die Automobilzulieferer die Agenda vor, um den Wandel in der Automobilindustrie aktiv zu gestalten. Interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus der Automobilwirtschaft sind am 22. Juli herzlich eingeladen zur 3. Sitzung im Jahr 2024.

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