Antragsfrist für die Beratungsgutscheine „Transformation Automobilwirtschaft“ bis zum 30. November verlängert
Beratung für Mittelständler in Baden-Württemberg
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt mit den Beratungsgutscheinen „Transformation Automobilwirtschaft“ kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit einem niederschwelligen Zugang zu einer strategischen Beratung rund um die Transformation der Automobilwirtschaft. Zulieferer und das Kfz-Gewerbe können die Gutscheine bis zum 30. November 2023 auch in Kombination mit den Herausforderungen durch Covid-19 beantragen.
Die Beratungsgutscheine „Transformation Automobilwirtschaft“ unterstützen im komplexen Strukturwandel der Automobilwirtschaft durch eine finanzielle Förderung die strategische Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen im Land. Ob neuartige Produktions-, Service- und Vertriebsprozesse oder kürzere Innovationszyklen des gesamten Wertschöpfungssystems – Geschäftsmodelle und Kompetenzen von Zuliefererunternehmen und dem Kfz-Gewerbe müssen weiterentwickelt, an die Trends angepasst oder grundsätzlich neu gefunden und umgesetzt werden.
Finanzielle Unterstützung für strategische Beratung
Das Angebot richtet sich an mittelständische Unternehmen der Fahrzeugzuliefererindustrie und des Kfz-Gewerbes mit Hauptsitz in Baden-Württemberg mit bis zu 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Antragsfrist ist der 30. November 2023.
Finanziell gefördert wird die strategische Beratung durch einen der hier gelisteten Berater in einem der folgenden Themenfelder (Auswahl nicht abschließend):
Strategieberatung
Diversifizierung
Geschäftsmodellentwicklung
Produktions-/Beschaffungs- und sonstige Unternehmensprozesse sowie Arbeitsformen
Produktentwicklung
Digitalisierung im Bereich Produktion, Prozesse und Produkte
Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Antragsberatung, Partnersuche)
Qualifizierung, Weiterbildung und Personalplanung
Krisenmanagement im Rahmen COVID-19
Change-Management
Data Analytics
Technologische Entwicklung/Trends
3 Beratungsgutscheine
Für die Schwerpunktsetzung der Beratung wurden drei neue organisatorische Bereiche definiert. Diese sind:
Strategische Unternehmensausrichtung: Welche der oben genannten Themenfelder könnten in Zukunft für das eigene Unternehmen relevant sein bzw. sollten umgesetzt werden?
Strategische Umsetzungsbegleitung: Wie gelingt konkret die Umsetzung und Ausgestaltung eines spezifischen Themenfelds im eigenen Unternehmen?
Strategische Personal- und Qualifizierungsplanung: Wie muss sich die Personalplanung und die Qualifizierung des bestehenden Personals im eigenen Unternehmen anpassen?
Wie hoch ist der Förderumfang?
Zulieferer der Automobilwirtschaft und Unternehmen des Kfz-Gewerbes in Baden-Württemberg können die Gutscheine insgesamt dreimal beantragen.
Interessierte Unternehmen können jeweils einen Beratungsgutschein in den drei organisatorischen Bereichen in Anspruch nehmen. Somit können bis zu drei Gutscheine von jedem Antragstellenden beantragt werden. Die bisherigen Förderkonditionen bleiben bestehen: Gefördert werden können pro Beratungsgutschein bis zu 10 Beratertage (Tageshöchstsatz: 1.250,00€). Es werden 80% (max. 10.000,00€) der Beratungskosten gefördert. Bitte beachten Sie zudem, dass die Berater:innen in der Beraterdatenbank der Landeslotsenstelle Transformationswissen BW gelistet sein müssen.
Unternehmen, die bereits eine Zuwendung über den Beratungsgutschein erhalten haben, können ebenfalls weitere Gutscheine in Anspruch nehmen. Auch sie haben nun die Möglichkeit, je nach Themenfeld noch einmal ggfls. auch zweimal eine Förderung zu erhalten.
Alle relevanten Voraussetzungen für die Beantragung der Förderung können der Förderrichtlinieentnommen werden. Für Fragen zu den Inhalten steht für ein Erstgespräch die Lotsenstelle zur Verfügung. Hier berät Tim Siegel vom Transformationswissen BW zu Inhalten und Prozessen. Er ist telefonisch unter: +49 711 892 385 37 und per E-Mail unter: tim.siegel(at)e-mobilbw.de zu erreichen. Die Beratungspartner der Lotsenstelle helfen bei der Auswahl eines geeigneten Beraters.
Fragen zur Beantragung und zum Ablauf können direkt mit dem Projektträger geklärt werden. Angela Zapp vom Projektträger VDI-VDE/IT ist telefonisch unter: +49 711 658 355 10 und per E-Mail unter: angela.zapp(at)vdivde-it.de erreichbar.
Wie lassen sich Mitarbeitende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen in einem spannenden und kompakten Format für digitale Fertigungsprozesse qualifizieren? Der AuToS-Workshop „CAD/CAM & CNC live erleben“ in Kooperation mit der SolidCAM GmBH zeigte, wie es geht: In nur einem Tag erwarben die Teilnehmenden grundlegende Kompetenzen in Konstruktion, Programmierung und Fertigung – und setzten diese direkt in die…
Praxischeck: Welche Wirkung hat der Robotik-Zertifikatslehrgang im Alltag? Sebastian Urbic, Ausbildungsleiter und Training Manager bei SHW Brake Systems in Neuhausen ob Eck, hat am Lehrgang teilgenommen und vor Ort gezeigt, wie er das Gelernte direkt im Arbeitsalltag integriert.
Neue Märkte versprechen Wachstum – doch viele Diversifikationsprojekte in der Automobilzulieferindustrie scheitern an fehlender Klarheit und Struktur. Im ersten Webinar der SALES BOOST Reihe der BBT mit Vertriebsexperte Hubert Wagner wurde gezeigt, wie Unternehmen ihre Kernkompetenzen gezielt übertragen und mithilfe von KI neue Potenziale erschließen können.
Chinas neuer Fünfjahresplan setzt auf technologische Unabhängigkeit und beeinflusst weltweite Lieferketten. Die IHK SBH beleuchtet die Folgen für die exportstarke Region Schwarzwald‑Baar‑Heuberg, insbesondere für Maschinenbau‑ und Automobilzulieferer, und gibt Orientierung für Unternehmen.
Die Autoindustrie der Region steht weiter unter Druck. Eine IW‑Auswertung und Fachbeiträge im IHK‑Arbeitskreis zeigen: Klassische Antriebe verlieren an Bedeutung, neue Felder entstehen langsam. Kooperation, Technologietransfer und das AuToS‑Netzwerk werden immer wichtiger für die Transformation.
Die SHW Brake Systems GmbH empfing SPD-Europaabgeordnete Vivien Costanzo zum Austausch über die Auswirkungen der geplanten Euro‑7‑Norm auf Zulieferer. Themen waren steigende Investitionslast, Marktunsicherheit, bürokratische Anforderungen und Transformationsdruck. Organisiert durch das IHK AuToS Netzwerk bot der Besuch Einblicke in Herausforderungen und Chancen der regionalen Automobilzulieferindustrie.
Das regionale AuToS‑Netzwerk zählt inzwischen über 100 Mitglieder. Der Zusammenschluss aus Unternehmen, Forschung und Organisationen gewinnt weiter an Bedeutung, da viele Zulieferer in der Region SBH angesichts der Transformation der Automobilindustrie Orientierung und Austausch suchen.
Die neue AuToS‑Workshopreihe zeigt den wachsenden Orientierungsbedarf regionaler Automobilzulieferer. Viele Unternehmen in der Region SBH prüfen angesichts des Strukturwandels mögliche Chancen in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.
Beim Zukunftsdialog 2025 präsentierten Hochschule, Stadt und Unternehmen innovative Energie- und Wasserstofftechnologien. AuToS zeigte Forschungsaktivitäten, Vernetzungsmöglichkeiten sowie ein VR-Erlebnis zur Brennstoffzelle und bot Einblicke in regionale Transfer- und Transformationsprozesse.
Nach DGUV Vorschrift 3 (Grundsatz 303-001) müssen Elektrofachkräfte die Sicherheitsbestimmungen und möglichen Gefahren kennen, um übertragene Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln beurteilen und entsprechende Schutzmaßnahmen treffen zu können. Auf Grundlage der Handwerksordnung haben Sie die Möglichkeit, sich zur "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" weiterzubilden und erwerben damit eine Qualifikation, die es insbesondere Fachkräften mit gewerblich-technischen Berufen erlaubt, festgelegte Tätigkeiten wie zum Beispiel die Inbetriebnahme und Instandhaltung von elektrischen Betriebsmitteln, Maschinen oder Elektrogeräten fachgerecht und sicher durchzuführen.