Innovative Partnerschaften leicht gemacht: Neue Chancen für Automotive-Zulieferer durch die überarbeitete ZIM-Richtlinie und der Matching-Plattform des Netzwerks
Innovationskraft steigern und den Herausforderungen der Automobilbranche erfolgreich begegnen
Für regionale Automobilzulieferer in Baden-Württemberg sind Förderprogramme wie das Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) von großer Bedeutung. Durch die Kombination von Förderprogrammen wie dem ZIM und der Unterstützung durch Netzwerke wie AuToS können regionale Zulieferer ihre Innovationskraft steigern und den Herausforderungen der Automobilbranche erfolgreich begegnen.
Dieses Programm wurde überarbeitet, um die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) weiter zu stärken. Die neue Richtlinie tritt am 1. Januar 2025 in Kraft und bringt mehrere Verbesserungen mit sich.
Wesentliche Neuerungen der ZIM-Richtlinie 2025:
Erhöhte Fördersätze: Kleine Unternehmen in strukturschwachen Regionen profitieren nun von höheren Fördersätzen – bis zu 45 % bei Einzelprojekten und 55 % bei Kooperationsprojekten.
Anhebung der förderfähigen Kostenobergrenzen: Die maximal förderfähigen Kosten wurden angehoben, was größeren Spielraum für umfangreichere Projekte bietet.
Unterstützung junger und kleiner Unternehmen: Besonders junge und kleine Unternehmen sowie Erstinnovatoren erhalten zukünftig bessere Fördermöglichkeiten, um ihnen den Weg hin zu anspruchsvollen Innovationsprojekten zu ebnen.
Förderung des Markteintritts: Der Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen hin zu marktfähigen Produkten wird durch ergänzende Dienstleistungen zur Markteinführung noch umfassender unterstützt.
Weitere Informationen zur Neuerung der Richtlinie finden Sie hier.
Das AuToS Netzwerk (Automotive Transformation Strategy für den Südwesten Baden-Württembergs) kann hierbei als Vermittler fungieren, indem es Unternehmen bei der Identifizierung geeigneter Fördermöglichkeiten unterstützt und Kooperationen initiiert.
Ein zentrales Instrument des Netzwerks ist das neu eingerichtete Automotive-Portal, eine interaktive Matching-Plattform, auf der Unternehmen Kooperationsanfragen und -gesuche einstellen können. Dies erleichtert die Suche nach passenden Partnern für gemeinsame Projekte und stärkt die regionale Zusammenarbeit.
AuToS unterstützt Zulieferer dabei, über die Automobilbranche hinaus neue Felder wie Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zu erschließen. Das Netzwerk schafft Zugang zu Standards, Partnern und Technologien und stärkt so die strategische Diversifikation der Region.
Der Transformationsdruck in der südwestdeutschen Autoindustrie wächst. Schrumpfende Margen und Elektromobilität zwingen Zulieferer zum Umdenken. Politik und Wirtschaft prüfen neue Perspektiven – vor allem in der Verteidigungsindustrie, die Präzision, Qualität und Ausdauer erfordert.
Der IHK-Arbeitskreis Automotive zeigt: Zulieferer der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg suchen neue Märkte. Chancen bieten Rüstungsindustrie und Digitalisierung. Projekte wie „Kicks for Edge“ helfen KMU, ihre Produktion zu vernetzen und sich strategisch breiter aufzustellen.
Im Workshop „Sales Boost“ zeigen AuToS und BBT, wie Mittelständler ihren B2B-Vertrieb modernisieren: mit klaren Prozessen, KI-Tools und Automatisierung. So entstehen effiziente Abläufe, schnellere Entscheidungen und nachhaltiger Vertriebserfolg trotz begrenzter Ressourcen.
Das AuToS-Transformationsnetzwerk der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg beantragt die Fortsetzung für 2026. Geplant sind erweiterte Förderungen für regionale Automobilzulieferer mit Fokus auf Strategie, Technologietransfer, Wasserstofftechnologie und Ausbau des digitalen Zulieferernetzwerks.
Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg warnt vor Wettbewerbsnachteilen durch das neue EU-USA-Zollabkommen. Trotz Einigung drohen höheren Zölle und Belastungen für exportstarke Unternehmen der Region.
Der Wandel im Vertrieb trifft viele Mittelständler. Das AuToS-Projekt unterstützt Zulieferbetriebe mit praxisnahen Workshops wie SALES BOOST, bei denen moderne Vertriebsstrategien und KI-Tools wie ChatGPT direkt im Unternehmenskontext angewendet werden – mit messbarem Erfolg.
Das AuToS-Netzwerk der IHK SBH vernetzt Unternehmen aus der Region mit Partnern in China und den USA, um den Zugang zu internationalen Märkten und Lieferketten zu erleichtern.
Viele Unternehmen innerhalb und außerhalb der Automobilindustrie stellen Produkte und Anlagen her, die auf eine zielgenaue Kühlung, Beheizung oder Temperierung angewiesen sind. Der Wandel hin zu alternativen Antrieben (E-Mobilität, Brennstoffzelle, CO2-neutrale Verbrennungsmotoren) eröffnet den Bedarf an weiterentwickelten und neuen Produkten und bietet zudem Chancen zum Einstieg in Märkte außerhalb der Automobilindustrie. Der AuToS-Workshop der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg beleuchtet diese Chancen für Unternehmen am Beispiel des Fahrzeug-Thermomanagements und zeigt Produktlösungen und Entwicklungsmethoden auf, die auf andere Märkte übertragen werden können.