AuToS beim Tuttlinger Zukunftsdialog 2025: Wasserstoff in der Virtuellen Realität

DUnter dem Titel „Hightech-City am Campus Tuttlingen – der Standortvorteil für lokale Unternehmen“ fand Ende Oktober am Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen der Zukunftsdialog 2025 statt. Die Frage, welche Chancen die Zusammenarbeit von Hochschule und lokaler Wirtschaft bietet, brachte über 100 interessierte Teilnehmende zusammen. Die Veranstaltung war eine Kooperation der Stadt Tuttlingen mit der Fakultät Engineering & Technology der Hochschule Furtwangen sowie dem Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein.

Zusammen mit Unternehmen aus der Region präsentierte sich AuToS im „Jobroom“ der Veranstaltung. Dieser bot allen Teilnehmenden die Möglichkeit, an den Ausstellungsständen zu aktuellen Themen ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Der rege Austausch unter den Teilnehmenden zeigte, wie wertvoll der Zukunftsdialog als Vernetzungsformat ist. Im Rahmen der Vorstellung der Aktivitäten der Arbeitsgruppe EnergieSpeicherSysteme unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Allmendinger zeigte sich AuToS hier als sichtbarer Netzwerkakteur in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Deutlich wurde zudem das Anliegen des Projektes, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Unternehmen zu fördern, um diese aktiv bei deren Transformation zu unterstützen. Zusätzlich präsentierte Stefan Raiber, akademischer Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe, das Projekt „Blitz“ welches innovative Ladeverfahren für Lithium-Ionen-Akkumulatoren behandelt und ebenfalls großes Interesse weckte.

Neben der Information über die vielfältigen Projektaktivitäten im Netzwerk stand zudem ein Wasserstoff-Erlebnis der anderen Art im Mittelpunkt der Präsentation. Mittels virtueller Realität konnte die Funktionsweise einer Brennstoffzelle erlebt und die unsichtbaren Vorgänge nachvollzogen werden. Zahlreiche Teilnehmende wagten den Blick in die Virtual-Reality-Brille. Für den fachlichen Input zur Brennstoffzellentechnologie war Tobias Hauser, akademischer Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe, verantwortlich. Als akademische Mitarbeiterin für Wissenschaftskommunikation und ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe unterstützte Victoria-Katharina Martinelli das Team vor Ort.

Die Programmierung des Virtual-Reality-Erlebnisses erfolgte durch Georg Paul Josef Vogel, einen Studierenden des Studiengangs Ingenieurpsychologie. Wie Prof. Dr. Stefan Pfeffer, Studiendekan des Studiengangs, erläuterte, verbindet Ingenieurpsychologie Technik, Psychologie und Design. Im Zentrum technischer Entwicklungsprozesse stehen damit die Mensch-Maschine-Interaktion und das Nutzererlebnis. Ein Erlebnis, das bei vielen Teilnehmenden regen Anklang fand und neue Perspektiven auf das Zukunftspotenzial von Wasserstofftechnologien eröffnete.

Mittels virtueller Realität konnte die Funktionsweise einer Brennstoffzelle erlebt werden. Foto: HFU

Das könnte Sie auch interessieren


  • Autos-Netzwerk bewirbt sich um weitere Förderperiode

    Autos-Netzwerk bewirbt sich um weitere Förderperiode

    Das Autos-Netzwerk hat die Unterlagen für eine weitere Förderperiode von 2027 bis 2029 eingereicht. Neben der Transformation der Automobilzulieferer soll künftig vor allem die Diversifizierung in andere Branchen stärker unterstützt werden. Eine Entscheidung über den Antrag steht noch aus.

    Mehr erfahren

  • Frühwarnsystem für Batteriebrände: Innovation aus der Region

    Frühwarnsystem für Batteriebrände: Innovation aus der Region

    Mit dem Gassensor BattMan entwickelt Hahn-Schickard im AuToS-Netzwerk eine Technologie zur frühzeitigen Erkennung kritischer Zustände in Lithium-Ionen-Batterien. Der Demonstrator wird nun unter anwendungsnahen Bedingungen getestet und für künftige Anwendungen weiterentwickelt.

    Mehr erfahren

  • Wenn Aufträge nicht mehr von selbst kommen: Zulieferer in der Region richten ihren Vertrieb neu aus

    Wenn Aufträge nicht mehr von selbst kommen: Zulieferer in der Region richten ihren Vertrieb neu aus

    Die Automobilbranche verändert sich – und mit ihr die Vertriebswege regionaler Zulieferer. Das AuToS-Netzwerk der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt Unternehmen dabei, Kundenbedarfe frühzeitig zu erkennen, neue Ansprechpartner zu erreichen und Vertriebsstrategien zukunftsfähig auszurichten.

    Mehr erfahren

  • China-Speed als Vorbild für deutsche Zulieferer?

    China-Speed als Vorbild für deutsche Zulieferer?

    Deutsche Automobilzulieferer stehen unter starkem Transformationsdruck durch geopolitische Unsicherheiten, steigende Kosten und volatile Märkte. Beim AuToS-Netzwerk wurde deutlich, dass Anpassungsfähigkeit der zentrale Erfolgsfaktor ist. Der chinesische Fünf-Jahres-Plan zeigt neue Marktregeln: weniger Subventionen, mehr Wettbewerb und technologische Unabhängigkeit. Unternehmen, die schneller entscheiden und flexibel reagieren, sichern ihre Zukunftsfähigkeit.

    Mehr erfahren

  • IHK und AuToS-Netzwerk begrüßen technologieoffene Linie der Bundesregierung

    IHK und AuToS-Netzwerk begrüßen technologieoffene Linie der Bundesregierung

    Die Bundesregierung fordert von der EU-Kommission deutlich mehr Technologieoffenheit in der künftigen Regulierung der Automobilbranche. Über den bisherigen Vorschlag hinaus setzt sie sich für flexiblere Flottenregeln, die Anerkennung erneuerbarer Kraftstoffe und den Abbau einseitiger Vorgaben ein. Für die Wirtschaft in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist dies ein wichtiges Signal: Es stärkt Planungssicherheit, Investitionen und die Wettbewerbsfähigkeit…

    Mehr erfahren

  • „Großes Wissen in kurzer Zeit“ – CAD/CAM-Kompetenz kompakt vermittelt

    „Großes Wissen in kurzer Zeit“ – CAD/CAM-Kompetenz kompakt vermittelt

    Wie lassen sich Mitarbeitende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen in einem spannenden und kompakten Format für digitale Fertigungsprozesse qualifizieren? Der AuToS-Workshop „CAD/CAM & CNC live erleben“ in Kooperation mit der SolidCAM GmBH zeigte, wie es geht: In nur einem Tag erwarben die Teilnehmenden grundlegende Kompetenzen in Konstruktion, Programmierung und Fertigung – und setzten diese direkt in die…

    Mehr erfahren

  • Lehrgang mit Wirkung: Wie SHW Robotik-Kompetenz gezielt aufbaut

    Lehrgang mit Wirkung: Wie SHW Robotik-Kompetenz gezielt aufbaut

    Praxischeck: Welche Wirkung hat der Robotik-Zertifikatslehrgang im Alltag? Sebastian Urbic, Ausbildungsleiter und Training Manager bei SHW Brake Systems in Neuhausen ob Eck, hat am Lehrgang teilgenommen und vor Ort gezeigt, wie er das Gelernte direkt im Arbeitsalltag integriert.

    Mehr erfahren

  • Diversifikation: Wie KI neue Marktpotenziale sichtbar macht

    Diversifikation: Wie KI neue Marktpotenziale sichtbar macht

    Neue Märkte versprechen Wachstum – doch viele Diversifikationsprojekte in der Automobilzulieferindustrie scheitern an fehlender Klarheit und Struktur. Im ersten Webinar der SALES BOOST Reihe der BBT mit Vertriebsexperte Hubert Wagner wurde gezeigt, wie Unternehmen ihre Kernkompetenzen gezielt übertragen und mithilfe von KI neue Potenziale erschließen können.

    Mehr erfahren

  • Aktuelle IHK-China-Analyse: Pekings Zukunftsstrategie trifft die heimische Wirtschaft

    Aktuelle IHK-China-Analyse: Pekings Zukunftsstrategie trifft die heimische Wirtschaft

    Chinas neuer Fünfjahresplan setzt auf technologische Unabhängigkeit und beeinflusst weltweite Lieferketten. Die IHK SBH beleuchtet die Folgen für die exportstarke Region Schwarzwald‑Baar‑Heuberg, insbesondere für Maschinenbau‑ und Automobilzulieferer, und gibt Orientierung für Unternehmen.

    Mehr erfahren

  • Automobilwirtschaft der Region unter Druck – Experten betonen Bedeutung von Kooperationen

    Automobilwirtschaft der Region unter Druck – Experten betonen Bedeutung von Kooperationen

    Die Autoindustrie der Region steht weiter unter Druck. Eine IW‑Auswertung und Fachbeiträge im IHK‑Arbeitskreis zeigen: Klassische Antriebe verlieren an Bedeutung, neue Felder entstehen langsam. Kooperation, Technologietransfer und das AuToS‑Netzwerk werden immer wichtiger für die Transformation.

    Mehr erfahren

Nächstes Event

AuToS-RoundTable: Wird Catena-X das Datenökosystem der Zukunft in der Automobilindustrie?

Catena-X - das kollaborative Datenökosystem für die Automobilindustrie - hat die Pilotphase inzwischen weitgehend verlassen. OEMs treiben aktuell Onboarding-Programme für ihre Lieferanten voran und das Netzwerk wächst international auch in Nordamerika, China und weiteren Regionen. Beim RoundTable des AuToS-Netzwerks der IHK Schwarwald-Baar-Heuberg können Automobilzulieferer ihre Erfahrungen und Einschätzungen mit anderen Unternehmen teilen und zusammen mit Experten der doubleSlash Net-Business GmbH aus Friedrichshafen mögliche Anwendungsfälle ausloten und diskutieren.

Mehr erfahren