Das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) initiierte AuToS-Netzwerk hat sich am erneuten Förderaufruf des Bundeswirtschaftsministeriums beteiligt und die Unterlagen für eine weitere Förderperiode eingereicht. Das seit 2022 bestehende Transformationsnetzwerk soll damit auch in den Jahren 2027 bis 2029 fortgeführt werden.
Das Autos-Netzwerk unterstützt Unternehmen der Automobilzulieferindustrie in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und darüber hinaus bei der Bewältigung des laufenden Strukturwandels. Gemeinsam mit dem Institut für Automobilwirtschaft, der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen, der Hochschule Furtwangen und Hahn-Schickard bietet die IHK als Konsortialführerin Angebote zum Technologie- und Wissenstransfer, zur Qualifizierung von Mitarbeitenden und Geschäftsführungen, zur Erweiterung des unternehmerischen Netzwerks zur strategischen Unternehmensentwicklung an. Die Angebote und Veranstaltungen des Netzwerks sind vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert und für die Unternehmen kostenfrei.
In den vergangenen Jahren ist das Netzwerk deutlich gewachsen. Bisher lag der Schwerpunkt der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium vor allem auf der Transformation innerhalb der Automobilbranche. In der kommenden Förderperiode wird die Erschließung neuer Geschäftsfelder für Automobilzulieferer im Zentrum der Netzwerkaktivitäten stehen.
Mit einer weiteren Förderperiode sollen die entstandenen Strukturen fortgeführt und weiterentwickelt werden. „Wir knüpfen an etablierten Strukturen an, die in den vergangenen Jahren entstanden sind. Gleichzeitig reagieren wir auf den hohen Bedarf, die Zulieferer noch stärker bei der Diversifizierung in andere Branchen zu unterstützen“, sagt AuToS-Projektleiter Martin Schmidt. Viele, insbesondere auch kleine und mittelständische Unternehmen befinden sich mitten in der Transformation und betreiben erheblichen Aufwand, ihre Abhängigkeit von der Automobilbranche zu reduzieren und zusätzliche Standbeine zu entwickeln.
Eine Entscheidung über den Förderantrag steht derzeit noch aus. „Wir hoffen, dass wir mit einer raschen Bewilligung die Planungen für das kommende Jahr schnellstmöglich abschließen können“, erklärt Schmidt. Unabhängig davon arbeitet das AuToS-Netzwerk mit den vorhandenen Mitteln weiter. Damit ist die Fortführung des bestehenden Programms bis zum Jahresende sichergestellt.